Die besten Viagra Alternativen: Was hilft und wo bekomme ich Ersatz?

Viagra ist ein bekanntes Medikament zur Behandlung der erektilen Dysfunktion (Erektionsstörungen) . Dies ist ein beunruhigender und häufiger Zustand, in dem ein Mann keine vollständige Erektion des Penis erreichen oder aufrechterhalten kann.

Untersuchungen haben ergeben, dass von erektiler Dysfunktion über vier Millionen Männer in Deutschland jährlich betroffen sind. Die Wahrscheinlichkeit für eine Erektionsstörung nimmt mit dem fortschreitenden Alter immer mehr zu, allerdings haben auch jüngere Männer mit Erektionsstörungen zu kämpfen. Neben Viagra existieren viele Alternativen, die gegen Erektionsstörungen helfen können. Zu diesen Alternativen zählen alternative Heilmethoden (pflanzlich), ähnliche Produkte wie Viagra (Viagraersatz), Hausmittel und Änderungen des Lebensstils. In diesem Artikel werden die verfügbaren Optionen zur Behandlung der erektilen Dysfunktion vorgestellt.

Drogenalternativen

Männern mit erektiler Dysfunktion stehen verschiedene Alternativen zu Viagra zur Verfügung:

Orale Medikamente

Medikamente, einschließlich Viagra, sind häufig die erste Behandlungsmethode gegen Erektionsstörungen beim Mann und in jeder Apotheke erhältlich. Alternative, verschreibungspflichtige (nur mit Rezept) potenzsteigernde Mittel:

  • Vardenafil: Wird auch als Staxyn und Levitra bezeichnet. Dieses Medikament ist in einer Apotheke erhältlich und es gibt sie als Pulver und in Tablettenform. Das Medikament sollte 60 Minuten vor dem sexuellen Akt eingenommen werden, damit es optimal wirken kann. Die Wirkungsdauer beträgt ca. sechs bis sieben Stunden.
  • Tadalafil: Wird auch als Cialis bezeichnet und in einer Apotheke erhältlich. Das Medikament sollte mindestens 60 Minuten vor dem Akt eingenommen werden. Die Wirkungsdauer beträgt ca. 36 Stunden.

Es gibt verschiedene Alternativen zu Viagra

Nicht-orale Drogen

  • Penis-Selbstinjektionen: In diesen Fällen injeziert man eine medikamentöse Lösung direkt in das männliche Geschlechtsorgan (an der Seite oder an der Eichel). Diese Injektionen helfen dem Mann, in den eregierten Zustand zu kommen.
  • Harnröhren-Suppositorium: Diese Suppositorien werden in der Harnröhre des Mannes platziert. Diese Applikatoren stimulieren das männliche Geschlechtsorgan und helfen dem Mann, eine Erektion zu bekommen. Diese Erektion kann bis zu 60 Minuten anhalten.
  • Testosteron Ersatz: Ein Arzt kann diese Behandlung für Männer vorschlagen, deren erektile Dysfunktion mit einem niedrigen Testosteronspiegel verbunden ist. Das Testosteron kann durch verschiedene Methoden verabreicht werden, einschließlich Injektion, Pflaster oder Medikamente.

Andere medizinische Behandlungen (Was wirkt wie Viagra)

Bei einigen Männern wirken selbst diese Alternativen nicht, da sie andere Erkrankungen haben oder aus anderen Gründen. In diesen Situationen werden ähnliche Mittel und medizinische Behandlungen vorgeschlagen.

  • Penispumpen: Sind Erektionshilfen mit einer hohlen Röhre. Penispumpen pumpen, wie der Name schon sagt, Blut in das männliche Geschlechtsorgan und sorgen für einen erhöhten Blutfluss. So kann der Mann leichter zum Höhepunkt kommen. Mit einer manuellen Steuerung kann die Intensität der Pumpe eingestellt werden, für das perfekte Erlebnis.
  • Implantate: werden in den meisten Fällen direkt in das Glied des Mannes implantiert. Sie sind aufblasbar oder biegbar. Ärzte empfehlen diese Art der Behandlung in der Regel nur als letztes Mittel (kurz vor der Impotenz). So einen Eingriff sollte nur ein qualifizierter Spezialist durchführen.

Kräuter und andere Heil- und Hausmittel

Es gibt neben Medikamenten auch rein pflanzliche Präparate, die gegen Erektionsstörungen helfen sollen. Alle aufgezählten Präparate sind legal zu kaufen. Alternative Behandlungen mit Kräutern und Pflanzen zeigten positive Eigenschaften, wenn es um die Bekämpfung einer erektilen Störung geht. Die meisten gelten als sicher und getestet und sie können online günstig gekauft werden. (Beispiele: DHEA (Dehydroepiandrosteron) nicht ohne Rezept erhältlich oder Roter Ginseng)

Die US-amerikanische Food and Drug Administration (FDA) und das deutsche Bundesmisterium für Gesundheit (BMG) warnen vor natürlichen Heilmethoden, die legal und rezeptfrei erhältlich sind. Sie sagen, diese Produkte könnten Chemikalien und andere schlechte Inhaltsstoffe enthalten, die für den menschlichen Körper schädlich sind. Es gibt nicht genügend Nachforschungen, um die Verwendung dieser Mittel vollständig zu belegen. Laut des BMG zeigen Labortests, dass fast 300 der getesteten Stoffe oder Lebensmittel unverhüllte Wirkstoffbestandteile enthalten. Jede Person, die ein Supplement einnimmt, sollte dies mit seinem Hausarzt besprechen.

Die Potenz kann auch durch andere Alternativen zu Viagra gesteigert werden

Lebensstil ändern

Gewisse Entscheidungen im Leben, in Bezug auf die Gesundheit, können bei Männern eine erektile Dysfunktion bekämpfen. Die Gesundheit sollte immer an erster Stelle stehen. Durch die folgenden Tipps und Änderungen können Sie Ihre Erektionsstörungen aktiv bekämpfen, ohne auf andere Produkte zurückzugreifen.

  • Ausgewogene Ernährung: Essen Sie viel Obst und Gemüse. Besonders Beeren sind sehr zu empfehlen, die flavonoidreich sind. Beeren wirken sich aphrodisierend auf Ihren Körper aus und kann die erektilen Dysfunktion bekämpfen.
  • Gesundes Körpergewicht: Übergewicht oder Adipositas können Erektionsstörungen verursachen oder verschlimmern.
  • Regelmäßige Bewegung: Körperliche Aktivitäten sind sehr gesund für den menschlichen Körper. Vor allem wird die Durchblutung gefördert und wir können uns besser entspannen. Außerdem verlieren wir durch Sport gleichzeitig noch ein paar Kilos.
  • Raucherentwöhnung: Rauchen ist allgemein schlecht fpr die Gesundheit. Die Lungenfunktionen werden eingeschränkt, das Krebsrisiko steigt und es besteht die Gefahr von Impotenz. Hören Sie mit dem Rauchen auf und Sie werden sich gleich viel wohler fühlen.
  • Zu viel Alkohol und Drogenkonsum: Starker Drogen- und Alkoholkonsum beeinträchtigt die männlichen Geschlechtsorgane. Besonders Marihuana verursacht Erektionsstörungen beim Mann.

Ursachen der erektilen Dysfunktion

Errektionsstörungen können sich aus medizinischen, psychologischen, emotionalen oder einer Kombination dieser Faktoren ergeben. Zu den Erkrankungen, die eine erektile Dysfunktion verursachen können, gehören (Erkrankung der Nieren, hoher Blutdruck, Diabetes, Herzerkrankung und Multiple Sklerose) Weiterhin können die männlichen Geschlechtsorgane durch operative Eingriffe an Penis, Prostata oder am Rücken beschädigt werden. Psychische Probleme beeinträchtigen ebenfalls nachweislich eine erektile Dysfunktion (Stress, schlechtes Selbstwertgefühl, Depressionen und Angstzustände).

Wann sollten Sie einen Arzt aufsuchen?

Ein Arzt sollte dann aufgesucht werden, wenn die Erektionsstörungen länger anhalten (mehrere Wochen) und man Probleme beim Geschlechtsverkehr hat. Ein Arztbesuch ist besonders dann sehr wichtig, wenn der Patient eine gesundheitliche Beeinträchtigung hat (Diabetes oder Herzerkrankung). In vielen Fällen gehen die Erektionsstörungen mit den Erkrankungen einher.

Einige verschreibungspflichtige Medikamente vertragen sich nicht mit den Wirkstoffen potenzsteigernde Mittel. Sie sollten das mit Ihrem Hausarzt oder einem Spezialisten besprechen, damit Sie das richtige Mittel finden.

William C. Hilberg
As an author, Mr. Hilberg has published several papers on health issues that have gained international recognition. He is close to nature and loves the seclusion and activity as a freelance journalist. In his function as editor William C. Hilberg manages the entire content of PENP. Our team greatly appreciates his expertise and is proud to have him on board.