Symptome bei Hirndruck

Die Symptome ändern sich je nach Grad der Störung. Weiter wird unterschieden zwischen Über- und Unterdruck im Hirn.

  • Übelkeit
  • Kopfschmerzen
  • Nackenschmerzen, teils bis in den Rücken
  • Erbrechen im Schwall (bis zu mehrere Meter weit, mit großem Druck und ohne Vorankündigung)
  • Koordinationsstörungen
  • Schläfrigkeit
  • Harninkontinenz
  • Bewusstlosigkeit
  • Doppelbilder
  • Wesensveränderungen (Aggressionen)

Vermindert sich der Sauerstoffgehalt und der Blutzucker unter Liquordruck, führt dies zunächst zu Müdigkeit, Reizbarkeit und Schläfrigkeit. Besteht der Druck weiterhin, kommt es zur Bewusstlosigkeit, da das Gehirn seine Funktionen herunter fährt.

Meist dauert es eine Weile, bis der Hirndruck erkannt und entsprechend behandelt wird. Währenddessen führt die Beeinträchtigung der Blutversorgung zunächst zu einem Absterben der feinen Blutgefäße im Gehirn. Dauert der Druck weiter an, führt dies zu einer fortschreitenden Schädigung der vorhandenen Nervenzellen im Gehirn bis hin zu dessen Zerstörung. Dies kann nicht mehr rückgängig gemacht werden!

Unterscheidung in Über- bzw Unterdruck

Bei Überdruck  haben die Betroffenen meist ein Problem mit dem Liegen und verbringen die Nächte so oft im Sitzen. Übelkeit und Schwindel sind dabei die klassischen Symptome.

Bei Unterdruck ist oft eine längere Liegephase nötig, überwiegend haben die Betroffenen Kopf- und Nackenschmerzen. Hier kann man gut versuchen den Unterdruck durch viel Flüssigkeitszufuhr auszugleichen.

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