Mit Finasterid kannst Du Haarausfall effektiv entgegenwirken

Wenn Du morgens in den Spiegel schaust und Geheimratsecken nur das Geringste Deiner Probleme sind, könnte ein Mittel gegen Haarausfall die Lösung sein. Dieser Prozess erreicht viele Männer schon in jüngeren Jahren, dazu müssen sie nicht einmal grau werden. Wenn auch Dir die lichten Stellen auf die Nerven gehen und Du aktiv etwas dagegen unternehmen möchtest, ist Finasterid ein Wirkstoff, den Du durchaus einsetzen kannst. Allerdings solltest Du Dich im Vorfeld mit seinen Eigenschaften und den möglichen Nebenwirkungen auseinandersetzen.

Wir berichten nachfolgend, welchen Effekt der Wirkstoff hat, was Du damit erreichen kannst und vor allem, wie Du es richtig einnehmen kannst. Außerdem nehmen wir uns dem Thema an, ob es rezeptfrei zu bestellen ist und worauf Du dabei achten musst.

Was ist Finasterid – Alles über den Wirkstoff

Bei Finasterid handelt es sich um einen Arzneistoff, der zur Gruppe der Enzymhemmer gehört. Im Körper gibt es einen Prozess, der das Sexualhormon Testosteron in Dihydrotesteron (kurz DHT) umwandelt und somit Vorgänge wie den androgenen Haarausfall begünstigt sowie fördert. Der Wirkstoff soll verhindern, dass der Prozess der Umwandlung gar nicht erst einsetzt.

Dementsprechend wird mit Finasterid zur Behandlung folgender Krankheiten eingesetzt:

  • Androgener Haarausfall
  • benigne Prostatahyperplasie

Für die Behandlung der Prostata wird eine Dosierung von 5mg angeschlagen, während gegen den Haarausfall bereits 1mg vollkommen ausreicht. Die Erfahrungen Prostata sind überwiegend positiv, weswegen hier eine Behandlung durchaus indiziert ist. Innerhalb von Deutschland ist der Wirkstoff verschreibungspflichtig. Gleiches gilt für Österreich und die Schweiz.

Die korrekte Einnahme und Dosierung von Finasterid

Die oben bereits aufgeführte Dosierung wird in der Regel von einem Arzt überwacht, der die komplette Behandlung übernimmt. Eingenommen wird das Medikament in Form von Tabletten, die man nicht teilen kann und die auch nicht topisch angewendet werden, wie es bei anderen Haarwuchsmitteln üblich ist. Die Einnahme erfolgt zusammen mit etwas Wasser. Außerdem ist es angeraten, den Beipackzettel zu lesen, um sich entsprechend zu informieren.

Mit diesen Nebenwirkungen musst Du rechnen

Finasterid ist leider ein Wirkstoff, dessen Erfolge bahnbrechend sind, aber auch häufig verbunden mit so mancher Nebenwirkung.

Bekannt sind vor allem folgende:

  • erektile Dysfunktion
  • verringerte Libido
  • Depressionen
  • mögliche Impotenz

Schon bei einer Dosierung von 1 mg pro Tag kam es zu Potenzstörungen und einer verringerten Libido. Eine Depression sind ebenfalls häufig bekannt. Das Problem dabei besteht darin, dass die Nebenwirkung meist auch noch dann vorhanden ist, wenn das Medikament bereits abgesetzt worden ist. In diesem Fall spricht man auch von einem Post Finasterid Syndrom. Daher sollte man sich in jedem Fall vor einer erstmaligen Einnahme gut überlegen, ob man das Risiko überhaupt eingehen möchte, da auch nach dem Absetzen Folgen bleiben können.

Sonderfall Frauen – Ist Finasterid für Frauen geeignet?

Der Wirkstoff ist ausschließlich für Männer geeignet, Frauen sollten ihn also nicht anwenden. Insbesondere bei schwangeren Frauen stellt die Wirkung ein hohes Risiko dar, da es andernfalls beim Fötus zu Fehlbildungen kommen kann. Schwangeren Frauen ist es demnach empfohlen, während der Schwangerschaft jeglichen Kontakt mit dem Wirkstoff zu vermeiden.

Der sexuelle Kontakt zwischen Mann und Frau ist nicht problematisch, nimmt der Mann Finasterid zu sich. Besteht eine Schwangerschaft, ist die Nutzung von Kondomen trotzdem angeraten. Wenn ein Kinderwunsch vorhanden ist, sollte auch beim Mann von der Einnahme abgesehen werden.

Weitere Bestimmungen bei der Einnahme von Finasterid

Die Ergebnisse des Wirkstoffs sind zwar recht positiv und die Erfahrungen gegen Haarausfall gut, doch gehört es zu den Substanzen, die in der Kritik stehen, wenn es um das Thema Doping geht. Seit 2009 ist es zwar von der Dopingliste gestrichen worden, aber nach wie vor bedenklich. Eine weitere Bestimmung liegt darin, dass Männer, die Finasterid zu sich nehmen, für eine Blutspende nicht mehr zugelassen sind. Das Risiko, dass eine schwangere Frau das Blut bekommen könnte, sei zu hoch.

Wie lange wirkt Finasterid nach dem absetzen?

Wer das Haarwuchsmittel gegen den Haarausfall einsetzt, kann sich sicher sein, dass er damit auch eine gute Ergebnisse bekommt, solange man es nicht absetzen will. Kommt irgendwann der Zeitpunkt, wo man es nicht mehr zu sich nehmen möchte, sollte man sich vorher im Klaren sein, dass einem danach die vorhandenen und nachgewachsenen Haare auch wieder ausfallen können.

Die beste Vorgehensweise in diesem Fall ist, das Medikament ausschleichen zu lassen. Das heißt, man nimmt immer weniger davon. Auf diese Weise hat man auch noch eine gewisse Zeit weiterhin die Wirkung gewährleistet. Allerdings kann man sich sicher sein, dass es binnen weniger Wochen zu einem erneuten Haarausfall kommt.

Die Erfahrungen mit Finasterid und der Konkurrenz

Erfahrungsberichte zu dem Mittel findet man im Internet sehr viele, bei einigen sogar inklusive vorher nachher Bilder. Auch die Empfehlung, wenn es darum geht, zu einem Generika oder aber zu Alternativen wie Dutasterid, Minoxidil oder ähnlichem zu greifen. Die Erfahrung zeigt jedoch, dass die Verwendung von Finasterid sehr viel bessere Ergebnisse zu erwarten sind, die Nebenwirkungen aber durchaus allgegenwärtig sind. Es wird einerseits als sehr positiv dargestellt, andere sind jedoch aufgrund der unschönen Erscheinungen ein wenig entmutigt.

Wenn es um die Frage Finasterid oder Minoxidil als Alternative geht, ist die Entscheidung in jedem Fall nicht einfach.

Wichtig ist: Der gleiche Wirkstoff besitzt auch andere Namen wie Propecia, Androfin, Finapil, Prosmin oder Proscar. Diese sind auch unter eben jenem Namen als Monopräparat erhältlich.

Finasterid in der Apotheke oder online kaufen?

Wenn Du Dich dazu entschlossen hast, gegen Haarausfall Finasterid zu kaufen, können wir Dir empfehlen, Dich an eine vertrauensvolle Apotheke zu wenden, oder aber an eine, die die Medikamente online anbietet. Dabei ist es unerheblich, ob Du Dich für das Original oder aber Generika von Aurobindo, Ratiopharm, Harmosan, Stada, Heumann oder Actavis entscheidest. Die Kosten sind häufig relativ identisch, trotzdem lohnt es sich, hier den Preis zu vergleichen.

Ziehst Du es eventuell in Erwägung, das Medikament ohne Rezept zu bestellen, möchten wir Dir gleich davon abraten. Es gibt zwar EU-Länder, in denen Du das Produkt günstig bekommst, doch das kaufen ohne Rezept birgt manchmal noch höhere Risiken, die Du einfach nicht eingehen solltest. So können die Nebenwirkungen Herz und weitere wichtige Organe betreffen und langfristige Schäden anrichten.

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William C. Hilberg
As an author, Mr. Hilberg has published several papers on health issues that have gained international recognition. He is close to nature and loves the seclusion and activity as a freelance journalist. In his function as editor William C. Hilberg manages the entire content of PENP. Our team greatly appreciates his expertise and is proud to have him on board.