Erektionsprobleme – Was Man(n) mit 20, 30 und im Alter tun kann

Jeder hat sie mal, aber kaum jemand gibt es gerne zu. Die Rede ist von Erektionsproblemen. Wenn das beste Stück plötzlich schlaff wird, machen sich viele Männer schnell Sorgen – oftmals allerdings völlig unbegründet.

Die Gründe für dieses meist temporäre Problem können vielfältig sein und genauso facettenreich sind auch die Lösungsansätze. Es gibt zahlreiche Tipps und Hausmittel, die schnell für Abhilfe sorgen können. Im Zweifel kannst du auch immer den Urologen deines Vertrauens zurate ziehen.

Wir möchten dir in diesem Ratgeber erklären, wieso Erektionsstörungen auftreten, wann man sich überhaupt Gedanken machen sollte und welche Gegenmaßnahmen eingeleitet werden können.

Was sind die Ursachen für Erektionsprobleme?

Eins direkt mal vorweg: Wenn du hin und wieder mal deine Standfestigkeit während des Geschlechtsverkehrs etwas einbüßt, ist das kein Grund zur Sorge. Das Stehvermögen ist auch ein Stück weit tagesformabhängig und Stress, Müdigkeit & Co können das Ausbleiben einer Erektion verhindern.

Verantwortlich für ein schlaffes Glied ist zum einen die mangelhafte Produktion von Sexualhormonen, gemeint ist Konkreit ein „zu wenig Testosteron„. Das Hormon wird je nach Gesundheitszustand des Körpers ausgeschüttet. Ist man beispielsweise krank, sinkt die Lust und auch die Chance auf eine schöne Erektion ist geringer. Der Köper hat dann einfach wichtigeres zu tun, als sich um die Aufrechterhaltung des Sexualtriebs zu kümmern.

Heute weiß man, dass ausbleibende Erektionen fast immer eine körperliche Ursache haben und nicht nur eine Frage der Lust sind. Die Blutversorgung deines besten Stücks muss einwandfrei funktionieren und diese wird nicht nur hormonell gesteuert. Gefäßleiden (z.B. Bluthochdruck) können diese Funktion besonders stören. Auch Diabetes und Nervenerkrankungen können die Gründe für ein schlaffes Glied sein.

Erektionstraining

Funktioniert organisch einiges nicht, kann dies auch wieder die Psyche beeinflussen. So entsteht ein kleiner Teufelskreis, in dem sich die einzelnen Ursachen für Erektionsprobleme gegenseitig verstärken und aus dem man nur schwer wieder ausbrechen kann.

Aber: Die perfekte und immer standfeste Erektion gibt es wirklich nur im Sexfilm. Mache dir also keine Gedanken, wenn hin und wieder mal dein kleiner (oder großer) Freund gerade keine Lust hat!

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Hausmittel gegen Erektionsprobleme – was hilft wirklich?

Es ist ratsam, dass du das Problem an der Wurzel packst, um sie zu beheben – und damit meinen wir nicht einen beherzten Griff an den Schaft deines Penis. Es gibt viele Tipps, die du beherzigen solltest, darunter gibt es auch ein paar Hausmittel.

Folgende Dinge können deine Standfestigkeit verschlechtern:

  • zu wenig Bewegung
  • schlechte Ernährung
  • Alkoholkonsum
  • Rauchen
  • zu viel Stress

Deine körperliche Verfassung ist – wie bereits angesprochen – ein elementarer Treiber deiner Potenz. Sorge dafür, dass du fitter wirst und schon profitiert auch deine sexuelle Leistungsfähigkeit davon.

Auch deine Essgewohnheiten solltest du optimieren, um Erektionsprobleme zu beheben. Die Vitamine B5 und B6 spielen dabei eine besondere Rolle. Sie sind z.B. in Eiern und Milchprodukten enthalten, die schon seit langer Zeit als unschlagbares Hausmittel für eine bessere Potenz gelten. Eine Alternative für Veganer stellen Spinat oder Karotten dar.

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Drogen und Stress sind Gift für deinen Körper

Wenn du schon unter Erektionsproblemen leidest, solltest du auch deinen Alkoholkonsum und das Rauchen möglichst reduzieren. Dein Körper ist nach dem Genuss erst einmal damit beschäftigt, die ganzen Giftstoffe aus deinem Körper herauszufiltern und erst dann setzt kümmert er sich wieder um sexuelle Belange.

Gerade Alkohol ist auch schlecht für unser Körpergewicht. Daher ist er in Bezug auf dein Stehvermögen gleich doppelt schädlich. Erektionsprobleme durch Alkohol oder andere Drogen (denn nichts anderes ist Alkohol!) sind also total vermeidbar und unnötig. Der Konsum von Alkohol, das Kiffen und die Einnahme von Substanzen wie Speed, können sogar echte Langzeitschäden hervorrufen, weil die Rezeptoren in deinem Gehirn durcheinander geraten könnten.

Auch viel Stress bei der Arbeit oder im Alltag allgemein ist deiner sexuellen Lust nicht zuträglich. Es gibt immer solche Tage und nicht jeder kann es sich erlauben, die ganze Zeit locker vor sich hin zu leben. Hier gilt es einfach, sich nicht verrückt zu machen, wenn das Stehvermögen dann doch einmal eingeschränkt ist. Das Ganze ist einfach auch ein Stück weit psychisch bedingt und Kopfsache. Denke immer daran: Du bist schließlich keine Maschine!

Peinlich! Erektionsprobleme beim ersten Mal

Erektionsprobleme am Anfang einer Beziehung können für beide Partner im wahrsten Sinne des Wortes sehr unbefriedigend sein – gerade dann, wenn sie plötzlich und unvermittelt auftreten. Gerade war der Penis noch hart und kurz bevor es dann richtig zur Sache geht, fällt er schlagartig in sich zusammen, als hätte jemand die Luft herausgelassen. Zu deiner Beruhigung können wir dir versprechen, dass praktisch jeder Mann schon einmal eine solche Situation durchlebt hat. Das macht Das Ganze in diesem Moment jedoch vermutlich auch nicht unbedingt besser, denn Erektionsprobleme bei neuer Partnerin kommen sicherlich nicht so gut an.

Die Frau fragt sich unter Umständen, ob sie nicht „heiß genug“ sei oder ob dem Mann wohl noch seine alte Partnerin im Kopf herumschwirrt. Eine solche Denkweise darf sich nicht im Kopf deiner Freundin manifestieren, denn sonst könnte das negative Auswirkungen auf euer gesamtes, zukünftiges Sexleben haben.

Unser Tipp an dieser Stelle lautet: Versuche nicht, zu viel mentalen Druck aufzubauen. Das erste Mal (egal ob es das erste Mal in deinem ganzen Leben oder das erste Mal mit deiner neuen Freundin), ist immer etwas ganz Besonderes. Wenn es nicht klappt, dann ist das eben so!

Malst du dir aber im Kopf schon die schlimmsten Szenarios aus, ist das Ganze bereits zum Scheitern verurteilt. Rationales Denken und Handeln führt nur selten zu gutem Sex. Lass dich treiben und denke nicht an etwas, das vielleicht im „schlimmsten Fall“ passieren könnte. Natürlich ist das alles einfacher gesagt als getan. Aber es ist definitiv der richtige Weg. Du schaffst das!

Erektionsprobleme – was kann Frau tun?

Was tun bei Erektionsstörungen

In einer Beziehung kommt es immer darauf an, dass beide Seiten aufeinander Rücksicht nehmen und sich helfen. Erektionsprobleme beim Mann können das emotionale und sexuelle Gleichgewicht einer Beziehung ganz schön aus dem Takt bringen. Deine Partnerin wird sich vielleicht die Frage stellen, wie sie dich unterstützen kann. Wie kann „Frau“ also dabei helfen, die Erektionsprobleme bei „ihm“ zu beheben.

Wichtig ist, dass ihr das Thema nicht totschweigt. Öffne dich deiner Partnerin gegenüber und überlegt gemeinsam nach Lösungsalternativen. Erektionsstörungen zeigen sich bei jeder Person anders. Gibt es bestimmte Stellungen, die dein Stehvermögen negativ beeinflussen oder wird dein bestes Stück immer dann schlaff, wenn du damit beschäftigt bist, dir ein Kondom überzustreifen?

Sind die „Problemsituationen“ erst einmal identifiziert, könnt ihr viel einfacher dagegen vorgehen. Manchmal genügen auch schon ein paar wärmende Worte deiner Partnerin, um dir die Angst zu nehmen. Der psychische Druck, immer eine pornotaugliche Erektion vorzuweisen, ist total unnötig und vermeidbar. So etwas entspricht eben einfach nicht der Realität. Wenn beide Seiten Hand in Hand arbeiten und verständnisvoll miteinander umgehen, wird die Zahl deiner erektilen Pannen garantiert zurückgehen.

Wenn es dann doch einmal zu einer plötzlichen Erschlaffung kommt, könnt ihr euch immer noch einen „Notfallplan“ zurechtlegen. Du hast schließlich noch zehn Finger und eine Zunge, um deiner Freundin ein schönes Erlebnis zu bescheren. Auch die Verwendung von Sextoys ist durchaus denkbar, um eine Erektionsstörung zu überbrücken.

Potenzmittel das wirklich hilft

Diese Rolle spielt dein Alter

Statistisch gesehen nehmen Erektionsprobleme im Alter zu. Erektionsprobleme mit 20 sind unwahrscheinlicher als Erektionsprobleme mit 50. Allerdings bedeutet das nicht, dass du dich mit zunehmendem Alter automatisch deinem Schicksal ergeben musst.

Die oben genannten Maßnahmen gelten immer – egal, ob du 18, 25, 30, 40 oder 60 Jahre alt bist! Im hohen Alter wirst du vielleicht hier und da ein paar Abstriche machen müssen, wenn dein Körper so langsam die Lust verliert. Aber wenn du weiterhin für die nötigen Rahmenbedingungen sorgst, wirst du das Nachlassen deiner sexuellen Leistungsfähigkeit effektiv abmildern können.

Mit zunehmendem Alter steigt auch das Risiko für Bluthochdruck und ebenso kann eine altersbedingte Prostatavergrößerung Erektionsprobleme bereiten. Du solltest also öfter mal den Gang zu Urologen antreten, der dafür sorgen kann, dass schon bald alles wieder rund bei dir läuft.

Unangenehm muss dir dieses Thema übrigens überhaupt nicht sein. Du bist sicherlich nicht der erste, der mit derartigen Problemen seine Praxis aufsucht. Solltest du Medikamente wie Citalopram, Venlafaxin oder Tamsulosin nehmen, sprich das unbedingt an. Auch Erkrankungen wie Diabetes oder ein in der Vergangenheit aufgetretener Leistenbruch können deine sexuelle Leistungsfähigkeit beeinflussen.

Versuche dem Arzt so viele Informationen wie möglich zu geben, damit dir bestmöglich geholfen werden kann. Eventuell kann er dir sogar Medikamente gegen organische Ursachen bzw. eine Testosteron Kur verschreiben, sodass du dich schon bald nicht mehr mit Erektionsproblemen herumplagen musst.

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William C. Hilberg
As an author, Mr. Hilberg has published several papers on health issues that have gained international recognition. He is close to nature and loves the seclusion and activity as a freelance journalist. In his function as editor William C. Hilberg manages the entire content of PENP. Our team greatly appreciates his expertise and is proud to have him on board.