So wirkt CBD im Körper: Dosierungsempfehlung, Anwendungsgebiete & mögliche Nebenwirkungen im Überblick

Hast du auch schon von dem Wundermittel Cannabidiol gehört? Möchtest du wissen, ob der Wirkstoff auch dir helfen kann oder ob er vielleicht sogar gefährlich ist? Dann solltest du weiterlesen.

In unserem Artikel haben wir uns sowohl mit der CBD Wirkung als auch mit möglichen Nebenwirkungen näher auseinandergesetzt. Zudem erfährst du, welche Formen der Einnahme es überhaupt gibt sowie welche Anwendungsgebiete möglich sind.

Dafür haben wir sowohl Nutzererfahrungen als auch wissenschaftliche Studien herangezogen. Der Vorteil für dich: Du kannst dir alle wissenswerten Informationen aneignen, die aus seriösen Quellen stammen und direkt von Top-Experten oder anderen Konsumenten weitergegeben werden. Viel Spaß!

Was ist CBD?

CBD ist die Abkürzung für Cannabidiol, ein Stoff, der aus Hanfpflanzen gewonnen wird. Es handelt sich um eine auf natürliche Art vorkommende, chemische Verbindung, die in deinem Körper mit deinem Endocannabinoid System interagiert. Auch die CBD Rezeptoren CB1 und CB2 spielen bei der Wechselwirkung eine wichtige Rolle. Nicht umsonst heißt es, dass du mit CBD Ängste lösen, dein Schlafverhalten verbessern oder chronische Schmerzen lindern kannst.(Hill KP, Medical Marijuana for Treatment of Chronic Pain and Other Medical and Psychiatric Problems: A Clinical Review. 2015, JAMA)

Der Unterschied zu THC

Im Vergleich zum bekannteren Stoff THC gibt es einen maßgeblichen Unterschied. Das CBD wirkt nämlich nicht berauschend und ist auch nicht verboten. Du wirst nicht abhängig und musst du dir bezüglich des Konsums oder des Kaufs keine Sorgen machen. Vom Cannabidiol kannst du für eine gesundheitsfördernde Wirkung also problemlos Gebrauch machen.

Anwendungsgebiete: Die Wirkung von CBD im Überblick

Es gibt laut Studien und zahlreichen Nutzern viele positive Effekte, die du dir durch die Einnahme von CBD zunutze machen kannst. CBD wirkt unter anderem entzündungshemmend(Olah A et al., Cannabidiol exerts sebostatic and antiinflammatory effects on human sebocytes. 2014, J Clin Invest, Hier im Volltext ) und entspannend, kann Krämpfe lösen und bei Angststörungen(Shannon S, Cannabidiol in Anxiety and Sleep: A Large Case Series, 2019, Perm J) helfen.

Hier ist anzumerken, dass bisher noch kein eindeutiger wissenschaftlicher Beweis der positiven CBD-Wirkung existiert, obwohl viele Studien und zahlreiche Nutzer positiv davon berichten. Im Zweifelsfall solltest du dich an deinen Arzt wenden, um dir mehr Informationen einzuholen.

Anbei findest du eine informative Liste, welche positiven Effekte die meisten CBD Produkten mit sich bringen:

  • hellt die Stimmung auf
  • kann bei einer leichten Depression helfen
  • verbessert Hauterkrankungen
  • unterstützt dich bei Diabetes Typ 2
  • hilft bei Gewichtsreduktion
  • kann Allergien lindern
  • hilft unter anderem bei Symptomen von Parkinson, Alzheimer oder bei Psychosen
  • kann gegen Epilepsie helfen
  • unterstützt das Immunsystem
  • kann beim Einschlafen helfen und Schlafstörungen lindern
  • wirkt gegen Stress
  • beruhigt und löst Ängste

Es gibt noch weitere Anwendungsgebiete für CBD Produkte. Unsere Übersichtsseite bietet dir dazu eine Vielzahl an Informationen. Hier findest du alle bekannten Einsatzzwecke.

Wirkungsdauer und Wirkungseintritt CBD

Wann tritt die Wirkung ein und wie lange wirkt CBD?

Es gibt mehrere Faktoren, die Dauer und Eintritt der Wirkung beeinflussen können. Dazu gehört zum Beispiel deine Tagesverfassung, aber auch dein Gewicht, deine Größe und dein Alter spielen eine Rolle. Die zeitliche Dauer der Wirkung variiert von Mensch zu Mensch und ist abhängig davon, wie der Stoffwechsel funktioniert.

Was die Wirkungsdauer und den Wirkungseintritt betrifft, so ist auch die Einnahmeform ausschlaggebend. In der Regel hast du die Wahl zwischen Pillen, Pflastern, Salben, Kaugummis, Ölen und Liquiden.

Jede einzelne dieser Varianten bietet Vor- und Nachteile. Du kannst den Wirkstoff in einem Liquid beispielsweise verdampfen und einatmen, was in jedem Fall eine sehr schnelle Wirkung mit sich bringt. Über die Lunge und dein Blut gelangt das CBD schneller in deinen Körper und wird verstoffwechselt. Die Wirkung hält allerdings nur sehr kurz an.

Anhand folgender Liste kannst du dir einen Überblick verschaffen, was Wirkungsdauer, Wirkungseintritt und die zugehörigen Zeiten betrifft.

Produkt / EinnahmeformAufnahmeWirkungseintrittWirkungsdauer
CBD KaugummiÜber die MundschleimhautNach 5 Minuten1 – 2 Stunden
CBD ÖlÜber die MundschleimhautNach wenigen Minuten4 – 6 Stunden
CBD KapselnÜber den DünndarmNach 30 – 60 Minutenca. 6 – 8 Stunden
CBD LiquidÜber die MundschleimhautSofort2 – 3 Stunden
CBD BlütenÜber die LungeSofort2 – 3 Stunden
CBD KristalleÜber die MundschleimhautNach ca. 5 Minuten2 – 3 Stunden
CBD GlobuliÜber den DünndarmNach 1 – 2 Stunden4 – 6 Stunden
CBD CremeÜber die Hautab ca. 1 Stundeca. 6 Stunden
CBD PasteÜber die MundschleimhautNach 15 – 20 Minuten4 – 6 Stunden
CBD PflasterÜber die HautNach 10 – 30 MinutenBis zu 36 Stunden

Was ist die richtige CBD Dosierung für mich?

Du möchtest herausfinden, wie viel CBD du einnehmen solltest? Dann schaue dir unseren Artikel an, der sich mit der richtigen Dosierung beschäftigt.

Mögliche Nebenwirkungen

Grundsätzlich macht immer die Menge des CBDs die Wirkung oder auch Nebenwirkung aus. Der Stoff wurde von der WHO als absolut unbedenklich eingestuft (WHO stuft CBD als unbedenklich ein), trotzdem kannst du eventuell milde Nebenwirkungen verspüren.

Zu den bekanntesten Nebenwirkungen beim Konsum zählen:

  • leichter Anstieg des Augeninnendrucks
  • Abfall des Blutdrucks
  • eventuelle Appetitlosigkeit
  • der Mund trocknet aus

Wünschst du weitere Informationen bezüglich der Nebenwirkungen von CBD? Dann wirf gerne einen Blick in unseren Ratgeber über „CBD Nebenwirkungen“.

Mehr Überblick in unserem Video

Gerne kannst du dir unser kurzes Video ansehen, damit du einen besseren Überblick erhältst. Es gibt Medikamente, die du mithilfe von CBD reduzieren oder sogar komplett ersetzen kannst. Davor solltest du dich aber mit deinem Arzt zusammensetzen und alles besprechen.

Wirkt CBD auch bei Kindern?

Kinder, die entweder an Epilepsie, Autismus oder ADS beziehungsweise ADHS leiden, könnten durchaus profitieren. Sowohl der physische als auch der psychische Zustand des Kindes wird Erfahrungsberichten zufolge signifikant verbessert.

Es gibt Berichte, dass es um bis zu 70 % weniger epileptische Anfälle bei Kindern gibt, die Cannabidiol einnehmen. ((Devinsky O et al., Trial of Cannabidiol for Drug-Resistant Seizures in the Dravet Syndrome. 2017, N Engl J Med))

Außerdem hat man beobachtet, dass sich auch die motorischen Fähigkeiten verbessern und viele Kinder besser schlafen können.

Eltern sollten allerdings darauf achten, dass das Kind eine Darreichungsform bekommt, die ihm auch schmeckt. CBD Globuli bieten sich zum Beispiel wegen des neutralen Geschmacks an.

Bitte Achtung! Kinder unter zwei Jahren sollten jedenfalls kein CBD einnehmen. Die Forschung ist sich hier noch uneins, ob und wie der Wirkstoff auf die Entwicklung des Kindes Einfluss nimmt.

Wirkung von CBD bei Tieren

Auch unsere geliebten Vierbeiner können von Cannabidiol profitieren. Das trifft besonders auf Beschwerden wie Entzündungen, Arthritis oder Schmerzen zu(Lauri-Jo Gamble et al. Pharmacokinetics, Safety, and Clinical Efficacy of Cannabidiol Treatment in Osteoarthritic Dogs, frontiers in Veterinary Science, 2018) Zu den weiteren positiven Effekten zählen zum Beispiel:

  • Krebsbehandlung
  • chronische Schmerzen und andere altersbedingte Symptome
  • Infektionen Behandlung
  • Unruhe, Angst und Stress lindern
  • Unterstützung des Immunsystems
  • Behandlung psychischer Störungen
  • Verbesserung der Verdauung
  • Verbesserung der neurologische Funktionen
  • Aktivität und Beweglichkeit werden gefördert

CBD wirkt nicht immer

Wirkt CBD garantiert immer?

Es kann tatsächlich vorkommen, dass das CBD nicht ganz so wirkt, wie man es sich erhofft. Die Gründe dafür können unterschiedlich sein. Falls du tatsächlich das Gefühl hast, dass der Stoff nicht die erwünschte Wirkung zeigt, kann das folgende Ursachen haben:

  • Keine gute Qualität – eventuell lässt die Qualität von deinem gekauften CBD Produkt zu wünschen übrig. Die Zusammensetzung kann stark variieren, wenn du Hersteller & Produkte vergleichst. Nicht nur der Wirkstoff selbst, sondern auch das Extraktionsverfahren sowie die Qualität der Hanfpflanze spielen eine maßgebliche Rolle. Auf den CBD Gehalt alleine solltest du deshalb niemals achten.
  • Zu niedrige Dosierung – natürlich kann es auch sein, dass du eine zu niedrige Dosis gewählt hast. Bei der Dosierung solltest du dein Alter, dein Gewicht und deine Größe berücksichtigen.
  • Mehr Zeit für die Wirkung – bedenke, dass es Menschen gibt, die erst nach Wochen oder Monaten erste Wirkungen feststellen konnten.
  • Keine geeignete Einnahmeform – eventuell solltest du eine andere Einnahmeform wählen, wenn du denkst, dass das CBD nicht wirkt. Wie wäre es zum Beispiel mit dem CBD Liquid zum Verdampfen und Inhalieren?
  • Keine Option für dich – für manche Menschen ist das CBD schlichtweg einfach nicht geeignet. Der Stoffwechsel und die Genetik selbst spielen hier eine Rolle, die du nicht unterschätzen solltest. Dabei geht es vor allem um die Verarbeitung und Aufnahme von Pflanzenstoffen und anderen Nahrungsmitteln.

Vollspektrum und CBD Isolat im Vergleich

Wenn du dir CBD Produkte kaufen möchtest, solltest du immer genau darauf achten, ob es sich um ein Isolat oder um ein Vollspektrum Produkt mit CBD handelt.

Wie du dir wahrscheinlich denken kannst, handelt es sich bei einem Isolat um die isolierte Form von CBD. Der Körper hat es dann etwas schwerer, den Stoff aufzunehmen und zu verarbeiten.

Ganz anders sieht es bei einem Vollspektrum CBD Produkt aus. Neben dem CBD Stoff sind auch noch andere, sekundäre Pflanzenstoffe enthalten. Dazu zählen zum Beispiel weitere Cannabidiole sowie Terpene. Durch diese Stoffe werden in deinem Körper Synergien gebildet, umso leichter fällt es deinem Körper, alles aufzunehmen. Die Rede ist vom sogenannten „Entourage Effekt“.

So funktioniert Cannabidiol im Nervensystem

Ein Mensch verfügt automatisch über ein so genanntes Endocannabinoid System. Die Rede ist von einem körpereigenen System, welches das Nervensystem durch Neurotransmitter und Botenstoffe beeinflusst. Hierbei tauschen die Nervenzellen Informationen aus, dadurch entstehen Schmerzreize, die wiederum weitergeleitet werden. Dasselbe gilt für Empfindungen wie Freude, Unruhe oder Angst.

An genau diesen Rezeptoren kann das CBD direkt andocken und die Vorgänge in deinem Körper regulieren und beeinflussen.

CBD Studien

Was sagen Studienergebnisse?

Die Forschung hat sich in den letzten Jahren besonders auf das Endocannabinoid System des Menschen konzentriert. Mittlerweile gibt es noch keine einhundertprozentigen Beweise seitens der Wissenschaft in Bezug auf die Wirkweise von CBD.

Zum Thema CBD gibt es allerdings sehr viele Studien. Es kommt darauf an, welche Art von Untersuchungen gemacht wurden und ob sie an isolierten Zellproben oder an Tieren getestet worden sind. Manche davon wurden auch am Menschen erprobt. Obwohl die Tierforschung sowohl aufschlussreich als auch interessant ist, entsteht dadurch nur eine begrenzte Aussagekraft bezüglich der Wirkung.

Deshalb sind klinische Studien so wichtig für Forschung und Nutzer. Bei dieser Art Studie wird der Wirkstoff CBD an gesunden und kranken Menschen getestet. Du möchtest mehr darüber erfahren? Dann kannst du dich gerne in unseren Newsletter eintragen. Wir halten dich ständig über aktuelle Studien auf dem Laufenden.

Erfahrungen anderer Nutzer im Überblick

Es unterscheidet sich von Konsumenten zu Konsumenten, welche Erfahrungen und Wirkungen mit dem Stoff CBD gemacht werden. Die meisten davon fallen allerdings positiv aus. Von diesen positiven Nutzererfahrungen möchten wir dir einige vorstellen.

Wo kann ich hochwertiges CBD kaufen?

Möchtest du CBD kaufen und es selbst ausprobieren? Dann solltest du einen Blick in unsere Liste mit CBD Ölen werfen. Zu allen Empfehlungen aus der Liste gibt es seitens der Kunden ein positives Feedback. Alternativ kannst du dir auch unseren Kaufratgeber durchlesen, bevor du zuschlägst.

Fazit

Aktuell spricht die Studienlage dafür, dass die zahlreichen positiven Eigenschaften von CBD weiter erforscht und durch Langzeitstudien untermauert werden. Zahlreiche Forschungsarbeiten legen nahe, dass der Wirkstoff unter anderem gegen Schmerzen, Schlafstörungen, Entzündungen und Angst helfen kann.

Auch die Nutzererfahrungen sprechen dafür, dass CBD in zahlreichen Gebieten durchaus eine Alternative oder Ergänzung zu herkömmlichen Medikamenten darstellt. Die hohe therapeutische Breite von CBD ist besonders vielversprechend. Wir hoffen, dass wir dir mit diesem Artikel geholfen haben und freuen uns auf dein Feedback!

Hast deine bereits Erfahrung als Konsument von CBD Produkten gemacht? Teile uns deine Meinung mit!

William C. Hilberg
As an author, Mr. Hilberg has published several papers on health issues that have gained international recognition. He is close to nature and loves the seclusion and activity as a freelance journalist. In his function as editor William C. Hilberg manages the entire content of PENP. Our team greatly appreciates his expertise and is proud to have him on board.